Dialogtour als Rundum-Paket

Was sind die Digitalisierungspotenziale in meinem Unternehmen? Wie setze ich Digitalisierungsschritte um? Welche Förderungen gibt es? Dies sind Fragen, die das Kompetenzzentrum Hannover gemeinsam mit Wirtschaftsförderern und IHK während seiner Dialogtour bei Unternehmen beantwortet. Am 15. August sind wir bei der LEITZ ACCO Brands GmbH & Co KG in Uelzen und bei der Maschinenfabrik H.Meyer GmbH in Walsrode. Am 16. August sind wir ebenfalls in Walsrode bei der Meinke energie GmbH und in Winsen (Luhe) bei der Pego GmbH.

Gerne kommen wir auch zu Ihnen!

Bereit für digitale Fertigungssteuerung

Die Hans Mundrzik Tischlerei GmbH in Bad Pyrmont geht die digitale Fertigungssteuerung an. „Wir haben bei Mundrzik einen Generaldialog durchgeführt und direkt vor Ort die Prozesse, Layouts und Wertströme in der Fertigung aufgenommen und analysiert,“ erläutert Zentrumsmitarbeiter Christoph Digwa. Inzwischen stehe der Anforderungskatalog für die Fertigungssteuerung. Ziel ist eine optimale Steuerung der Kundenaufträge für die bestmögliche Auslastung der Maschinen und Anlagen der Tischlerei.

Die Tischlerei mit ihren zwölf Mitarbeitern wird ein Jahr lang vom Kompetenzzentrum Hannover bei der Umsetzung der einzelnen Digitalisierungsschritte unterstützt. Der Kontakt zum Unternehmen ist über die Digitalisierungswerkstatt des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk und der Handwerkskammer Hannover entstanden. Im Rahmen der Werkstatt werden Unternehmen bestimmter Branchen über ein Jahr begleitet, um Maßnahmen für die Digitalisierung zu realisieren. Digwa: „Wir arbeiten eng mit dem Zentrum Digitales Handwerk und der Handwerkskammer zusammen und werden regelmäßig als Experten zu den Werkstattgesprächen eingeladen.“

Zentrumsmitarbeiter Christoph Digwa (links) mit Mundrzik-Geschäftsführer Manuel Wesemann.

Neu: Webinar zur Digitalisierung bei KMU

Auftakt: „Neues Geschäftsmodell, neues Glück? Methoden zur Digitalisierung von Geschäftsmodellen bei KMU“ – so heißt das erste Webinar einer neuen Reihe der Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren am Donnerstag, 23. August 2018 von 14:00 bis 15:15 Uhr.

Sie sind ein kleines oder mittelständisches Unternehmen, befassen sich gerade mit dem Thema Digitalisierung und fragen sich, wie Sie Ihr Geschäftsmodell am besten an den digitalen Wandel anpassen können?

Nehmen Sie jetzt am Webinar des Kompetenzzentrums Saarbrücken teil und lernen Sie, wie Sie Ihr Projekt mit Hilfe von KMU-gerechten Digitalisierungsmethoden weiterentwickeln können. Registrierungslink: http://bit.ly/DigiKMU

„Wir, die Zentren der Bundesinitiative ‚Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse‘, wollen zukünftig regelmäßig gemeinsam Webinare für KMU anbieten,“ erklärt Eike Asche, Geschäftsführer des Zentrums Hannover. Asche weiter: „Dieses Format ist gerade für kleine Unternehmen interessant: Die Anreise zur Fortbildung entfällt. Der zeitliche Aufwand für die Mitarbeiter ist gering.“

 

Roadshow bei Sennheiser

Am 16. August findet das gemeinsam vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hannover und der IHK organisierte „Praxisforum Industrie 4.0“ bei Sennheiser in der Wedemark statt. In diesem Rahmen macht die mobile Fabrik, der Roadshowbus des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums „Mit uns digital!“, am 15. und 16. August Stopp bei Sennheiser. Erleben Sie Digitalisierung hautnah. Wir zeigen praxisnah Nutzen und Umsetzung einer Digitalisierung und Vernetzung. In Kleingruppen führen wir durch unseren Roadshowbus. Hier geht es zur Anmeldung.

Zum Programm des Praxisforums Industrie 4.0 am 16. August gehört auch ein Einblick in die digitale Produktion des Akustikunternehmens aus der Wedemark. Hier geht es zum Programm und zur Anmeldung.

 

Umfrage gestartet: Sind unsere Angebote passgenau?

Das CIMA Institut für Regionalwirtschaft befragt die Teilnehmenden unserer Angebote.

Seit Dezember 2015 macht das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hannover kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fit für die digitale Zukunft. In einer Anfangsevaluation in 2016 hat das CIMA Institut die Anforderungen an das Kompetenzzentrum Hannover ermittelt. Nun möchten wir gemeinsam mit dem Institut die Erreichung unserer Ziele überprüfen. Gleichzeitig dient die Evaluation insbesondere auch dazu, unsere Angebote passgenau für KMU weiter zu entwickeln.

Wir starten neue LAB-TOUREN

Drei neue LAB-TOUREN haben wir in unser Programm aufgenommen: Am 18. Mai n und 25. Mai zeigt unsere Expertenfabrik „Laser Zentrum Hannover“ den Einsatz von Lasertechnik in der digitalen Produktion. Am 24. Mai und 8. November präsentiert die Expertenfabrik des Instituts für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der TU Braunschweig unter anderem neueste Lösungen zur Energieeffizienz und Mixed Reality in der Produktion. Am 25. Juni und 1. Oktober geht es Chancen und Risiken dezentraler Planung und Steuerung in Produktion und Logistik. Die BIBA Expertenfabrik, das Bremer Institut für Selbststeuerung in Produktion und Logistik, stellt neue innovative Entwicklungen zur Planung und Steuerung vor.

Infos zu unseren Lab Touren finden Sie hier.

Expertenfabrik IWF, TU Braunschweig
Expertenfabrik Laserzentrum Hannover
Expertenfabrik BIBA, Selbststeuerung in Produktion und Logistik

Generalfabrik Publikumsmagnet auf der Messe

800 Stifte in fünf Tagen, rund 3.500 Besucher in der Generalfabrik während der Hannover Messe – eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. „Die Besucherzahlen zeigen, dass unsere Generalfabrik mit der Präsentation praxisnaher Digitalisierungslösungen ein hervorragendes Schaufenster ist“, erläutert Dr.-Ing. Michael Rehe, Geschäftsführer des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hannover.

Zentrumsmitarbeiter haben den Messeauftritt systematisch evaluiert. Rehe: „Wir haben Personen befragt, die sich einen Stift konfiguriert hatten. Dadurch konnten wir auf bereits bei der Konfiguration angegebene Daten wie beispielsweise Branche und Größe des Unternehmens zurückgreifen.“ Rund 304 Besucher hatten die Zentrumsmitarbeiter befragt. 156 der befragten Personen kamen aus kleinen und mittleren Unternehmen.

Einige Ergebnisse der Befragung: 97 Prozent der interviewten Personen gaben an, einen guten Einblick in aktuelle Digitalisierungslösungen erhalten zu haben und 95 Prozent wurden durch die praxisnahen Präsentationen in der Fabrik motiviert, sich weiter mit den Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 zu beschäftigen.

Besonders erfreulich: Das Ziel, mit der Generalfabrik kleine und mittlere Unternehmen für die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien zu motivieren, hat sehr gut funktioniert. 80 Prozent der befragten Besucher sehen Umsetzungsmöglichkeiten im eigenen Unternehmen: 51 Prozent haben eine vage Vorstellung aus der Fabrik mitgenommen, 29 Prozent sogar schon ganz konkrete Ideen für eine Umsetzung. Laut Befragung sind folgende Themen von besonderem Interesse für die Unternehmen: Intelligente Fertigungsassistenz, Maschinenkommunikation (z. B. Auslesen von Prozesskräften), Produktionstransparenz (z. B. Erfassen von Maschinen- und Auftragsstatus) und Prozesssicherheit (z. B. die fehlerfreie Auftragsidentifikation und automatische Qualitätskontrolle). Das Fazit von Geschäftsführer Rehe: „Die Messe war für uns ein großer Erfolg. Und die Ergebnisse unserer Besucherbefragung zeigen, dass die Generalfabrik für viele Unternehmen einen hervorragenden Rahmen für den Einstieg in die Digitalisierung darstellt.“

 

 

Publikumsmagnet Generalfabrik
Generalfabrik liefert hervorragenden Rahmen für Einstieg in die Digitalisierung.

Zentrumsteam hervorragend aufgestellt

„Junge Mitarbeiter in Unternehmen sind häufig die treiben Kraft bei der Digitalisierung,“ sagte Tilman Kuban, Landesvorsitzender der Jungen Union Niedersachsen, bei seinem Besuch der Generalfabrik des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hannover während der Hannover Messe am 26. April. Das Zentrum sei mit seinem jungen, dynamischen Team hervorragend aufgestellt, um KMU in ihren Digitalisierungsbestrebungen zu unterstützen. „Die Transferleistungen des Zentrums sind notwendig und tragen entscheidend dazu bei, dass unsere erfolgreichen KMU für die digitale Zukunft gut gerüstet sind.“ Die Politik müsse für die Unternehmen die erforderlichen Rahmenbedingungen schaffen und beispielweise den Ausbau der Breitbandinfrastruktur weiter forcieren und den Austauschen der Unternehmen untereinander unterstützen.

Zentrumsmitarbeiter Christoph Digwa (links) im Gespräch mit dem Landesvorsitzenden der Jungen Union Tilman Kuban

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