Wir sind dabei: Erste Digitalisierungskonferenz

Erste Digitalkonferenz des Landes Niedersachsen am 3. und 4. Dezember im Convetion Center auf dem Messegelände in Hannover. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum ist als Aussteller vertreten. Die TECHTIDE ist eine „24 Stunden Denkfabrik“. Unter diesem Link finden Sie weitere Informationen.

 

Auf zwei Bühnen diskutieren Experten über die Chancen und Risiken des digitalen Wandels: Wie sieht das Industrieland Deutschland in 50 Jahren aus? Wie wird permanente Überwachung unser Verhalten beeinflussen? Hilft uns die Digitalisierung auch beim Klimaschutz? Werden Roboter zukünftig für uns Geld verdienen? Wollen wir uns von Künstlicher Intelligenz pflegen lassen?

Zwölf Sessions auf dem Programm, unter anderem zu Automatisierung und Industrie, Zukunft der Arbeit, Nachhaltigkeit und Digitalisierung, Cybersicherheit und Datenschutz sowie Künstliche Intelligenz. Die TECHTIDE soll die Leitveranstaltung für den digitalen Wandel in Niedersachsen werden. Initiator der einmal jährlich stattfindenden Konferenz ist der niedersächsische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann.

IFW und Forschungszentrum L3S leiten Zukunftslabore Digitalisierung

Startschuss für die Zukunftslabore Digitalisierung am Zentrum für digitale Innovationen Niedersachsen (ZDIN). Am 28. Oktober hat der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler die ersten Förderbescheide an die Sprecher der sechs Zukunftslabore Digitalisierung übergeben. Mit dabei von der Leibniz Universität Hannover: Unser Konsortialführer, das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) und unser Partner, das Forschungszentrum L3S.

„Wir freuen uns über den Erfolg des IFW und des L3S“, sagt Dr.-Ing. Michael Rehe, Geschäftsführer des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hannover Mit uns digital!. Rehe: „Wir werden eng mit den Laboren zusammenarbeiten und damit unsere Expertise zum Thema Digitalisierung weiter ausbauen.“

Minister Björn Thümler (4. v.r.) mit dem ZDIN-Direktorium. Mit dabei: Prof. Berend Denkena (3. v.l.) vom IFW und Prof. Wolfgang Neijdl (rechts) vom L3S.

Das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen leitet das Zukunftslabor Produktion am ZDIN. „Im Zukunftslabor entwickeln und erforschen wir Technologien, die eine selbstständige Optimierung von Fertigungsverfahren und Produktionsabläufen erlauben. Das Zukunftslabor begleitet diese Prozesse ganzheitlich und richtet den Fokus auf Konsequenzen und Perspektiven“, erläutert Professor Berend Denkena, Leiter des IFW und Vorstandssprecher des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hannover die neuen Aufgaben und Ziele seines Labors. 17 produzierende Unternehmen sind am Zukunftslabor Produktion als Partner mit an Bord.

Ebenfalls am ZDIN beteiligt ist das Forschungszentrum L3S. Professor Wolfgang Nejdl vom L3S ist Sprecher des Zukunftslabors Gesellschaft & Arbeit. Das Labor erforscht die Bedeutung der Fortschritte in der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz (KI) für die Arbeitswelt, für die Organisation von Arbeit und deren übergeordneten Rahmenbedingungen.

Rund 22 Millionen Euro stellt das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur für die sechs Zukunftslabore Digitalisierung und die Einrichtung eines Direktoriums des Zentrums für digitale Innovationen Niedersachsen zur Verfügung. Die Laufzeit der Labore beträgt fünf Jahre. Die thematischen Schwerpunkte der Digitalisierungslabore sind Agrar, Energie, Gesellschaft & Arbeit, Gesundheit, Mobilität und Produktion.

Mit uns digital!-Geschäftsführer Rehe: „Das Zentrum für digitale Innovationen Niedersachsen mit seinen Zukunftslaboren bildet eine hervorragende Plattform für die Vernetzung, um Wissen zu teilen und Synergien zu fördern. Wir werden durch die Zusammenarbeit mit den Laboren wertvolle Impulse für unsere Arbeit erhalten. Wir wollen die Forschungsergebnisse für den Mittelstand nutzbar machen und in die Unternehmen bringen.“

EMO: Künstliche Intelligenz im Einsatz

Rechtzeitig zur EMO mit neuem Demonstrator zur Künstlichen Intelligenz. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hannover hatte zur Weltleitmesse für Werkzeugmaschinen und Metallbearbeitung vom 16. bis 21.09. in Hannover die Tore seiner Demofabrik auf dem Messegelände mit einer Neuheit geöffnet. „Wir haben erstmals live unseren Demonstrator zur Künstlichen Intelligenz zeigen können“, freut sich Zentrumsgeschäftsführer Dr.-Ing. Michael Rehe.

Über 1.000 Besucherinnen und Besucher waren gekommen, um anhand der Fertigung eines individuell konfigurierbaren Stiftes in Losgröße 1 u. a. die Nachverfolgung von Aufträgen durch RFID-Systeme, die automatisierte Anpassung von Maschinen an einzelne Aufträge und eine voll vernetzte Fertigungssteuerung zu erleben. In der Qualitätssicherung kamen dabei KI-Anwendungen zum Einsatz. „Über eine Laserschranke erhalten wir die Konturdaten des gefertigten Stiftes“, erläutert Zentrumsmitarbeiter Daniel Arnold. Arnold weiter: „Daraus können wir mittels KI-Einsatzes in der Qualitätskontrolle erkennen, ob die gefertigte Kontur dem Auftrag entspricht, die richtigen Stiftbauteile ausgewählt und korrekt montiert wurden.“

 

Als Eyecatcher zum Thema Künstliche Intelligenz gab es an der KI-Bar des Zentrums für die Besucherinnen und Besucher KiBa. Geschäftsführer Rehe: „Zahlreiche Unternehmen haben die Bar als Anlaufstelle genutzt, um mit unseren KI-Trainern ins Gespräch zu kommen und sich über die Einsatzmöglichkeiten zu informieren.“

Dr.-Ing. Armin Walter, Geschäftsführer der Lenze Engineering GmbH & Co. KG zum Auftritt des Zentrums: „Mich hat die Demofabrik des Zentrums überzeugt. Sie zeigt in anschaulicher Weise Digitalisierungslösungen und den Einsatz Künstlicher Intelligenz und gibt damit Impulse für das eigene Unternehmen.“

Erweitertes Schulungsangebot in Hannover

„Im Oktober starten wir mit den ersten zusätzlichen Schulungen“, erläutert Zentrumsgeschäftsführer Eike Asche. In Kooperation mit anderen Kompetenzzentren ist es möglich, neue Themenbereiche abzudecken, die bisher nicht im Portfolio des Zentrums Hannover waren. Asche: „Auf diese Weise können wir unseren Unternehmen zukünftig noch passgenauer Schulungen anbieten und dabei die ganze Bandbreite der Digitalisierung abdecken.“

Sechs neue Schulungsangebote hat das Zentrum Hannover bereits terminiert. Anmeldungen für die kostenfreien Angebote sind ab sofort möglich.

Folgende Schulungen sind neu im Angebot:

 

Minister Altmaier besucht „Mit uns digital!“

Hoher Besuch am Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hannover. Am 30. August besuchte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier anlässlich seiner Mittelstandsreise das Zentrum.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Austausch über die Arbeit des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums, über den Wissenstransfer von der Universität in die Praxis und über die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Neben Minister Altmaier nahmen der Präsident der Leibniz Universität Hannover, Prof. Volker Epping, der Vorsitzende des Kompetenzzentrums, Prof. Berend Denkena, und der Geschäftsführer der Bornemann Gewindetechnik GmbH und Mitglied des Mittelstandbeirats, Moritz von Soden, an dem Gespräch teil.

Uni-Präsident Volker Epping, Minister Peter Altmaier, Zentrumsvorstand Berend Denkena, Bornemann-Chef Moritz von Soden.

Und: Das Zentrum Hannover hatte für den Minister drei Live-Demonstrationen vorbereitet. Der Minister besichtigte die mobile Fabrik (den Roadshowbus des Zentrums), die Autonome Werkzeugmaschine und informierte sich über die Möglichkeiten der Augmented Reality für die optimale Produktion.

Altmaier betonte, dass sein Ministerium mit den im Rahmen des Förderschwerpunkts Mittelstand-Digital eingerichteten Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren nun bereits seit vier Jahren die Digitalisierung von mittelständischen Unternehmen befördere. „Die Digitalisierung ist ein Zukunftsthema. Hier schöpft der Mittelstand die Potenziale bislang noch nicht aus. Das wollen wir ändern. Mit Hilfe der 26 Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren unterstützen wir den Mittelstand auf dem Weg in das digitale Zeitalter. So zeigt zum Beispiel das unter dem Motto ,Mit uns digital!‘ angetretene Kompetenzzentrum Hannover, dass die Digitalisierung von Betrieben auch schrittweise erfolgen kann. Seit Mitte 2019 unterstützen die Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren zusätzlich den Transfer von KI in KMU, u. a. mit so genannten KI-Trainerinnen und -Trainern“, erklärte Altmaier.

Universitätspräsident Volker Epping sieht die Forschung der Universitäten als wesentliche Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands: „Die Erforschung neuer Digitalisierungslösungen, die Entwicklung neuer KI-Anwendungen und die wissenschaftlichen Arbeiten zu den vielfältigen Themen der Nachhaltigkeit sind eine wesentliche Grundlage für die wirtschaftliche, aber auch ökologisch sinnvolle Entwicklung Deutschlands. Im internationalen Vergleich nimmt Deutschland als Wissenschaftsstandort eine Spitzenposition ein. Weiter ausbauen müssen wir den Wissenstransfer von den Hochschulen in die Praxis. Die Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren sind ein gutes Beispiel dafür, dass dieser Transfer über Schulungen, Firmengespräche und Projekte in den Betrieben gelingen kann.“

Intensiver Austausch über Digitalisierung und KI für den Mittelstand.

Zentrumsvorsitzender Berend Denkena sieht den Besuch des Bundeswirtschaftsministers als Auszeichnung und Bestätigung der geleisteten Arbeit: „Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hannover ist als erstes Zentrum in Deutschland an den Start gegangen, um den Mittelstand fit zu machen für die digitale Zukunft. Und wir gehören zu den ersten Zentren, die eine zusätzliche Förderung für KI-Trainer erhalten haben. Der Besuch unseres Zentrums durch Minister Altmaier zeigt, dass unsere Arbeit für den Mittelstand bundesweit wahrgenommen und positiv bewertet wird. Dies ist für uns eine große Auszeichnung, eine Bestätigung unserer Arbeit und Ansporn, den Wissenstransfer über angepasste Lernangebote weiter voranzutreiben und die kleinen und mittleren Unternehmen gezielt in ihren Digitalisierungsbestrebungen und bei der Umsetzung von KI-Anwendungen zu unterstützen.“ Der vom Bund geförderte Wissenstransfer sei, so Denkena weiter, auch mittel- und langfristig notwendig, um den gesellschaftlichen Herausforderungen beispielsweise zum Thema Klimaschutz effizient begegnen zu können.

Moritz von Soden, Geschäftsführer der Bornemann Gewindetechnik GmbH & Co. KG und Mitglied des Mittelstandsbeirats beim Bundeswirtschaftsministerium hat mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hannover im eigenen Unternehmen den Digitalisierungsprozess angeschoben: „Das Zentrum hat uns bei der Einführung neuer Technologien hervorragend unterstützt. In der Zusammenarbeit haben wir neue Impulse und Denkanstöße für weitere Digitalisierungsschritte erhalten, die wir aktuell umsetzen. Das Zentrum kann in vielerlei Hinsicht helfen, die Digitalisierung bei kleinen und mittleren Unternehmen zu unterstützen. Gerade ältere Unternehmerinnen und Unternehmer und kleinere Firmen müssen an das Thema Digitalisierung herangeführt werden. Hier kann das Zentrum auch als Plattform dienen und den direkten Austausch von Unternehmen untereinander fördern.“

Die Besichtigungsstationen:

1. Die Autonome Werkzeugmaschine Autonom von der CAD-Konstruktion zum perfekten Bauteil. Diese Vision verfolgt das IFW mit der Autonomen Werkzeugmaschine. Aktuelle Projekte erforschen eine selbstoptimierende Prozessplanung, KI-basierte Prozessüberwachung für Einzelteile, Anlernen von Stabilitätskarten und die fortlaufende Prozessparameteranpassung mit Hilfe des digitalen Zwillings. Die Umsetzung und der Nutzen der Digitalisierung, der Einsatz zusätzlicher Sensorik und die Anwendung Künstlicher Intelligenz wird an der Maschine anschaulich erklärt.

Begeisterung an der Autonomen Werkzeugmaschine. Svenja Reimer erläutert den Einsatz von Künstlicher Intelligenz.

2. Augmented Reality Datenvisualisierung für die optimale Produktion. Das Projekt zeigt, wie sich durch die Verwendung von Augmented Reality die Qualitätssicherung schneller, einfacher und intuitiver gestalten lässt. Mit zusätzlichen Informationen, die mittels Prozesssimulation gewonnen werden, kann die Qualität direkt in der Maschine in kürzerer Zeit geprüft werden (Ausspannen des Werkstück und Transport zur Qualitätskontrolle entfällt). Direkt nach dem Fertigungsprozess, noch im Maschinenraum, kann der Maschinenbediener Rückschlüsse auf die Qualität des gefertigten Bauteils ziehen und den Prozess ggf. anpassen und verbessern. Augmented Reality erhöht signifikant die Wirtschaftlichkeit bei der individuellen Fertigung durch schnellere, einfachere und intuitivere Qualitätssicherung.

Mitarbeiter Sven Friebe zeigt den Einsatz von Augmented Reality für die Qualitätssicherung.

3. Die Mobile Fabrik Die Fabrik in einem umgebauten Linienbus zeigt Digitalisierungslösungen und KI-Anwendungen anhand der Fertigung eines Stiftes in Losgröße 1 von der Kommissionierung über die Fertigung und Montage bis zur Qualitätskontrolle und Auslieferung. Mit der mobilen Fabrik informiert das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hannover kleine und mittlere Unternehmen über die Möglichkeiten der Digitalisierung und KI. Das Zentrum setzt damit Impulse für Ideen zur Digitalisierung bzw. für die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien in Unternehmen.

Zentrumsgeschäftsführer Michael Rehe stellt die mobile Fabrik, den Roadshowbus vor.

4. Quali-Konferenz in Hannover

„Wie können und müssen Qualifizierungsmaßnahmen für kleine und mittlere Unternehmen zum Themenbereich Digitalisierung aussehen? Welche Maßnahmen werden von der Zielgruppe gut angenommen? Welche Leitlinien lassen sich daraus entwickeln? Dies sind einige der Themen, die wir auf unser Qualifikationskonferenz diskutieren“, erläutert Eike Asche, Leiter der AG und Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Hannover.

Am 23. Juli trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren zur mittlerweile 4. Qualifikationskonferenz am Produktionstechnischen Zentrum in Hannover. 14 der 26 Zentren waren vertreten. Asche: „Nicht nur die große Teilnehmerbeteiligung sondern auch der intensive Austausch der Zentren untereinander zeigen, dass wir mit der Konferenz ein wichtiges Werkzeug zur Vernetzung besitzen.“ In diesem Jahr wurde intensiv diskutiert, wie und mit welchen Angeboten die Zentren die Unternehmen in Zukunft unterstützen können. Weitere Punkte betrafen digitale Lernangebote sowie die Vernetzung untereinander.

Gemeinsam angebotene Webinare, didaktische Leitlinien und Methoden für Schulungen, Train-the-Trainer-Maßnahmen, die didaktischen Begleitungen von Schulungen und der gegenseitige Austausch von Dozierenden und Schulungsthemen sind einige der Ziele, die die AG bereits erfolgreich umgesetzt hat.

Künstliche Intelligenz für KMU

KI-Trainer des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hannover machen mitteltständische Unternehmen fit für Künstliche Intelligenz.

„Künstliche Intelligenz ist der Turbolader der Digitalisierung. Ihr Einsatz ist unabdingbar, um die Flexibilisierungspotenziale der Digitalisierung voll auszuschöpfen“, erläutert Professor Dr.-Ing. Berend Denkena, Leiter des Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen der Leibniz Universität Hannover und Vorstandssprecher von „Mit uns digital!“, des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hannover an der Leibniz Universität Hannover.

Eine Untersuchung des Bundeswirtschaftsministeriums prognostiziert eine zusätzliche Bruttowertschöpfung in den kommenden fünf Jahren durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) auf knapp 32 Milliarden Euro. Denkena: „Künstliche Intelligenz wird die Wirtschaft ankurbeln. Sie bringt die vollen PS der Digitalisierung auf die Straße.“

Bundeswirtschaftsministerium finanziert mindestens 20 KI-Trainer

Ab dem 1. Juli erhält das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hannover zusätzliche Fördermittel. Das Zentrum stellt drei KI-Trainer ein, die in die Unternehmen gehen, Informationsgespräche und Schulungen anbieten. Sie geben kostenlos und unabhängig einen ersten Überblick über Künstliche Intelligenz und wollen sowohl Fach- als auch Führungskräften die Scheu vor dem Thema nehmen. Deutschlandweit will das Bundeswirtschaftsministerium zukünftig mindestens 20 KI-Trainer einsetzen, die über die Mittelstand 4.0-Kompetenzzenten jährlich mindestens 1.000 Unternehmenskontakte erzielen und bundesweit KMU-spezifische Maßnahmen umsetzen. Infos zum KI-Programm des Bundeswirtschaftministeriums finden Sie auf der Website Mittelstand-Digital.

Neuer Partner L3S stärkt die KI-Expertixe des Zentrums Hannover

„Wir gehören zu den ersten Kompetenzzentren, die KI-Trainer einstellen und Mittelständler gezielt über Künstliche Intelligenz informieren“, freut sich Denkena. Das Zentrum biete dafür einen idealen Rahmen. Zur Stärkung der KI-Expertise wird das Forschungszentrum L3S als Partner mit aufgenommen: Das gemeinsame Forschungszentrum der Universitäten Hannover und Braunschweig beschäftigt sich mit Methoden der KI und des Maschinellen Lernens.

KI wird in Zentrumsangebote integriert

Das Thema Künstliche Intelligenz wird in die Informations- und Schulungsangebote sowie in das Angebot der Firmengespräche des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hannover integriert. Die bereits bestehenden Zentrumsstrukturen werden genutzt, um kleinen und mittleren Unternehmen einen niedrigschwelligen Einstieg in das Thema zu ermöglichen.

Bis Ende der Förderlaufzeit des Projekts im November 2020 will „Mit uns digital!“ durch Informationsveranstaltungen ca. 5000 Personen einen ersten Einblick in das Thema KI und in die weiterführenden Angebote zum Thema KI am Kompetenzzentrum geben. Mit KI-Qualifizierungsmaßnahmen und KI-Dialogen erhalten darüber hinaus ca. 250 weitere Unternehmen einen intensiven Einblick in die Thematik und werden befähigt, erste Schritte zur Einführung von KI-Anwendungen in ihrem Unternehmen zu gehen.

Unsere KI-Angebote sind derzeit im Aufbau. Gerne geben wir Ihnen jetzt schon Informationen zur Künstlichen Intelligenz und bearbeiten Ihre Anfragen. Kontakt:

Neue Struktur erleichtert Schulungsauswahl

Wir haben unsere Schulungsübersicht komplett überarbeitet, um den Unternehmen die Wahl der richtigen Schulung für sie zu erleichtern“, sagt Jan Taubert, Koordinator für die Schulungen bei „Mit uns digital!“. Ab sofort finden Sie alle Schulungen in einer übersichtlichen, filterbaren Übersicht. Taubert: „Beim Design haben wir großen Wert auf Klarheit und Transparenz gelegt.“

Die Schulungen sind nun in sieben Kategorien eingeordnet, damit Sie noch schneller die Themen finden können, die Ihnen und Ihrem Unternehmen weiterhelfen.

In den Schulungsseiten werden neben den Terminen auch alle Orte angezeigt, an denen wir Schulungen durchführen. Sie können nun auch gezielt nach Schulungen in Ihrer Nähe suchen.

 

Schauen Sie doch mal rein und besuchen Sie unsere Schulungen!

Fragen, Anmerkungen oder Lob? Wir freuen uns immer über Ihr Feedback unter .

 

LEt’s GO: Digitalisierung Stein für Stein

Neuer Workshop für Unternehmen buchbar: Setzen Sie das kreative Potenzial in Ihrem Betrieb für neue Digitalisierungsideen und konkrete Projekte ein. Unsere Experten unterstützen Sie mit ihrem Digitalisierungs-Know-how. Um einen abteilungsübergreifenden Austausch in Ihrem Unternehmen zu erreichen, nutzen wir die Methode „Lego Serious Play®“ im Workshop. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns:

Workshopinhalte:

  • Generierung neuer Digitalisierungsideen
  • Überprüfung der Realisierung
  • Priorisierung von Projektideen

Ihr Vorteil:

  • Sie erhalten neue Ideen, Ansätze und Impulse für die Digitalisierung im Unternehmen
  • Sie profitieren von dem Digitalisierungs-Know-how unserer Experten
  • Sie erhalten Handlungsempfehlungen

Gelungene Vorstellung auf der Hannover Messe

„Mit unserer Demofabrik auf dem Messegelände wollen wir für das Thema Digitalisierung sensibilisieren und Impulse und Ideen für eigene Digitalisierungsschritte im Unternehmen geben“, sagt Geschäftsführer Dr.-Ing. Michael Rehe. Rund 3.800 Besucher haben das Angebot des Mittelstand 4.0-Kompentenzzentrums Hannover Mit uns digital! angenommen, die Demofabrik während der Hannover Messe besucht und die anschaulichen Digitalisierungslösungen hautnah erlebt. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (65 Prozent) hat das Zentrum mit seinem Auftritt erreicht.

„Die Technologien, die in der Fabrik von Mit uns digital! gezeigt werden, sind mir zwar bekannt. Es ist jedoch absolut cool, diese Technologien nahtlos eingebunden in eine Prozesskette zu erleben und sehenswert, wie hier eine Produktion in Losgröße 1 realisiert wurde“, sagt Michael Schmid, IT-Manager von der Andreas Lupold Hydrotechnik GmbH. Über 90 Prozent der Befragten hat die Vorstellung der Digitalisierungslösungen in der Demofabrik überzeugt. Die Fabrik gibt einen guten Einblick in die Möglichkeiten der Digitalisierung und motiviert, sich weiterführend mit dem Thema zu beschäftigen.

Und die Demofabrik gibt Impulse: Knapp 80 Prozent der Befragten haben konkrete Ideen oder eine erste Vorstellung für eine Umsetzung im eigenen Unternehmen mitgenommen. „Der Aufbau der Demofabrik ist endlich eine hervorragende Konkretisierung des Begriffs Digitalisierung“, meint Thilo Heyer vom Lehrstuhl für Strategisches Management der Universität Köln.

Die Besucherbefragung in der Fabrik während der Messe hat aber auch gezeigt, dass es weiterhin Hemmnisse gibt, um Digitalisierungsschritte im eigenen Unternehmen einzuleiten: Fehlendes Know-how der Beschäftigten (43 Prozent) und vor allem die Herausforderung, die Mitarbeitenden von der Einführung und den Zielen einer Digitalisierung zu überzeugen (53 Prozent), sind Hürden, die genommen werden müssen. „Die Befragungsergebnisse bestätigen noch einmal unsere Erkenntnisse, die wir aus unseren Firmengesprächen und Schulungen ziehen. Und sie zeigen, wie wichtig die bundesweite Initiative des Förderschwerpunktes Mittelstand-Digital mit den flankierenden Maßnahmen der Kompetenzzentren ist“, erläutert Geschäftsführer Rehe.

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