Umfrage gestartet: Sind unsere Angebote passgenau?

Das CIMA Institut für Regionalwirtschaft befragt die Teilnehmenden unserer Angebote.

Seit Dezember 2015 macht das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hannover kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fit für die digitale Zukunft. In einer Anfangsevaluation in 2016 hat das CIMA Institut die Anforderungen an das Kompetenzzentrum Hannover ermittelt. Nun möchten wir gemeinsam mit dem Institut die Erreichung unserer Ziele überprüfen. Gleichzeitig dient die Evaluation insbesondere auch dazu, unsere Angebote passgenau für KMU weiter zu entwickeln.

Wir starten neue LAB-TOUREN

Drei neue LAB-TOUREN haben wir in unser Programm aufgenommen: Am 18. Mai n und 25. Mai zeigt unsere Expertenfabrik „Laser Zentrum Hannover“ den Einsatz von Lasertechnik in der digitalen Produktion. Am 24. Mai und 8. November präsentiert die Expertenfabrik des Instituts für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der TU Braunschweig unter anderem neueste Lösungen zur Energieeffizienz und Mixed Reality in der Produktion. Am 25. Juni und 1. Oktober geht es Chancen und Risiken dezentraler Planung und Steuerung in Produktion und Logistik. Die BIBA Expertenfabrik, das Bremer Institut für Selbststeuerung in Produktion und Logistik, stellt neue innovative Entwicklungen zur Planung und Steuerung vor.

Infos zu unseren Lab Touren finden Sie hier.

Expertenfabrik IWF, TU Braunschweig
Expertenfabrik Laserzentrum Hannover
Expertenfabrik BIBA, Selbststeuerung in Produktion und Logistik

Generalfabrik Publikumsmagnet auf der Messe

800 Stifte in fünf Tagen, rund 3.500 Besucher in der Generalfabrik während der Hannover Messe – eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. „Die Besucherzahlen zeigen, dass unsere Generalfabrik mit der Präsentation praxisnaher Digitalisierungslösungen ein hervorragendes Schaufenster ist“, erläutert Dr.-Ing. Michael Rehe, Geschäftsführer des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hannover.

Zentrumsmitarbeiter haben den Messeauftritt systematisch evaluiert. Rehe: „Wir haben Personen befragt, die sich einen Stift konfiguriert hatten. Dadurch konnten wir auf bereits bei der Konfiguration angegebene Daten wie beispielsweise Branche und Größe des Unternehmens zurückgreifen.“ Rund 304 Besucher hatten die Zentrumsmitarbeiter befragt. 156 der befragten Personen kamen aus kleinen und mittleren Unternehmen.

Einige Ergebnisse der Befragung: 97 Prozent der interviewten Personen gaben an, einen guten Einblick in aktuelle Digitalisierungslösungen erhalten zu haben und 95 Prozent wurden durch die praxisnahen Präsentationen in der Fabrik motiviert, sich weiter mit den Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 zu beschäftigen.

Besonders erfreulich: Das Ziel, mit der Generalfabrik kleine und mittlere Unternehmen für die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien zu motivieren, hat sehr gut funktioniert. 80 Prozent der befragten Besucher sehen Umsetzungsmöglichkeiten im eigenen Unternehmen: 51 Prozent haben eine vage Vorstellung aus der Fabrik mitgenommen, 29 Prozent sogar schon ganz konkrete Ideen für eine Umsetzung. Laut Befragung sind folgende Themen von besonderem Interesse für die Unternehmen: Intelligente Fertigungsassistenz, Maschinenkommunikation (z. B. Auslesen von Prozesskräften), Produktionstransparenz (z. B. Erfassen von Maschinen- und Auftragsstatus) und Prozesssicherheit (z. B. die fehlerfreie Auftragsidentifikation und automatische Qualitätskontrolle). Das Fazit von Geschäftsführer Rehe: „Die Messe war für uns ein großer Erfolg. Und die Ergebnisse unserer Besucherbefragung zeigen, dass die Generalfabrik für viele Unternehmen einen hervorragenden Rahmen für den Einstieg in die Digitalisierung darstellt.“

 

 

Publikumsmagnet Generalfabrik
Generalfabrik liefert hervorragenden Rahmen für Einstieg in die Digitalisierung.

Zentrumsteam hervorragend aufgestellt

„Junge Mitarbeiter in Unternehmen sind häufig die treiben Kraft bei der Digitalisierung,“ sagte Tilman Kuban, Landesvorsitzender der Jungen Union Niedersachsen, bei seinem Besuch der Generalfabrik des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hannover während der Hannover Messe am 26. April. Das Zentrum sei mit seinem jungen, dynamischen Team hervorragend aufgestellt, um KMU in ihren Digitalisierungsbestrebungen zu unterstützen. „Die Transferleistungen des Zentrums sind notwendig und tragen entscheidend dazu bei, dass unsere erfolgreichen KMU für die digitale Zukunft gut gerüstet sind.“ Die Politik müsse für die Unternehmen die erforderlichen Rahmenbedingungen schaffen und beispielweise den Ausbau der Breitbandinfrastruktur weiter forcieren und den Austauschen der Unternehmen untereinander unterstützen.

Zentrumsmitarbeiter Christoph Digwa (links) im Gespräch mit dem Landesvorsitzenden der Jungen Union Tilman Kuban

Zentrumsarbeit muss fortgesetzt werden

Zentrumsgeschäftsführer Dr.-Ing. Rehe im Gespräch mit Staatssektretär Muhle.

Hoher Besuch während der Hannover Messe: Der Niedersächsische Staatssekretär für Digitalisierung Stefan Muhle hat am 26. April die Generalfabrik des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hannover besichtigt.

Das Fazit von Staatsekretär Muhle: „Das Zentrum in der jetzigen Form muss fortgesetzt werden.“ Muhle zeigte sich beeindruckt von den praxisnahen Digitalisierungslösungen, die das Zentrum in der Fabrik den Unternehmen präsentiert. Muhle: „Die Unternehmen brauchen diese fachliche Unterstützung. Das Kompetenzzentrum trägt mit seiner Generalfabrik in hervorragender Weise dazu bei, dass Unternehmen für die Digitalisierung sensibilisiert werden.“ Eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Zentrums sei für das Land Niedersachsen wichtig, um die Digitalisierung der Unternehmen weiter voranzutreiben.

Studierende helfen Unternehmen

Der erste Schritt in Richtung Digitalisierung ist gemacht. Wie sehen die nächsten Schritte aus? Bis zum 11. Mai 2018 können sich Unternehmen noch zum Seminar „Corporate Entrepreneurship – digitale Geschäftsmodelle“ anmelden. Studierende nehmen Geschäftsmodelle oder Produktgruppen von Unternehmen unter die Lupe. Der Abschluss des Seminars: Jede Firma erhält einen Executive-Report, mit dem weitere Schritte geplant werden können.

„Wir haben dieses Seminar im vergangenen Jahr zum ersten Mal durchgeführt und das Konzept hat auf Anhieb hervorragend funktioniert,“ freut sich Organisatorin Lea Tedja vom Projektbüro Digital Niedersachsen. Das Feedback der beteiligten Firmen war durchweg positiv. Holger Haupt, Geschäftsführer der Logiline GmbH aus Langenhagen: „Die Studierenden haben uns einen ganz anderen Blick auf unser Geschäftsmodell ermöglicht und sogar einen Prototypen entwickelt, den wir nun weiterverfolgen werden.” Auch Klaus Deleroi, Managing Director der REINTJES GmbH aus Hameln, lobte das produktive Miteinander: „Die Zusammenarbeit mit den Studierenden war sehr informativ und aufschlussreich. Gerne würden wir nächstes Jahr wieder daran teilnehmen.”

Partner des Projektes des Projektbüros Digital in Niedersachsen ist das Institut für Unternehmensführung und Organisation der Leibniz Universität Hannover.

Weitere Informationen zum Seminar finden Sie hier.

Anmeldung und Rückfragen

Bis zum 11. Mai 2018 ist die Anmeldung als Praxisunternehmen für das Seminar möglich. Für die Anmeldung und bei Rückfragen nehmen Sie bitte Kontakt mit Frau Lea Tedja ( / Tel. 0511-760 726 49) auf.

Indy4 Konferenz auf der Hannover Messe

„Digitale Perspektiven“ – unter diesem Motto steht die Indy4 Konferenz auf der Hannover Messe am 26. April. Anmeldungen sind bis zum 20. April möglich. Mit dabei sind unter anderem der niedersächsische Staatsekretär für Digitatlisierung Stefan Muhle, das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hannover sowie alle führenden Technologie-Netzwerke in Niedersachsen. Kompakte Beiträge zu aktuellen Fragen der Produktion, Supply Chain und Datenmanagement und Best Practice-Beiträge zu Unternehmen aus Niedersachsen stehen auf der Agenda. Hier geht es zum Programm.

Neue Koopertion mit IHK Niedersachsen

In Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern (IHK) in Niedersachsen hat das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hannover zwei neue Veranstaltungsformate entwickelt. „Mit diesen neuen Veranstaltungsreihen bauen wir unsere Kooperation mit den Industrie- und Handelskammern in Niedersachsen weiter aus, um die Unternehmen direkt vor Ort zu erreichen,“ erläutert Zentrumsgeschäftsführer Eike Asche.

Seit April dieses Jahres bietet das Zentrum in den verschieden IHK-Standorten in Niedersachsen ausgewählte Schulungen an. Asche: „Wir wollen damit lange Anfahrtswege für die Unternehmen vermeiden und damit die Hemmschwelle für eine Teilnahme weiter reduzieren.“ 16 Schulungen vor Ort bei den IHK sind für dieses Jahr bereits fest terminiert. Elf weitere Schulungen sind aktuell in Planung. „Die ersten Schulungen sind bereits ausgebucht,“ freut ich Zentrumsgeschäftsführer Asche.

„Rechtssicher in die digitale Zukunft“ war Thema der ersten mobilen Schulung bei der IHK Osnabrück am 11. April dieses Jahres. Und: Die Auftaktveranstaltung in Osnabrück war ein voller Erfolg. Andreas Meiners von der Industrie- und Handelskammer Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim: „Alle Teilnehmer – mich eingeschlossen – würden die Schulung einem lieben Kollegen in einem befreundeten Betrieb empfehlen. Es ergaben sich spannende Diskussionen unter den Teilnehmern. Es hat sich gezeigt, wie praxisnah Recht sein kann. Ein rundherum gelungenes Seminar. Als Kooperationspartner möchten wir gerne weitere Schulungen im Laufe des Jahres mit Ihnen durchführen und auch die Rechtsschulung gerne wiederholen.“

Ebenfalls im April startet die neu konzipierte Dialogtour in Zusammenarbeit mit den IHK. Beim Sprechtag haben Unternehmen die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum ihren individuellen Unterstützungsbedarf zu ermitteln und erste Schritte zur Digitalisierung im eigenen Betrieb abzustimmen. „Neu an der Tour ist, dass wir die Experten der IHK und Wirtschaftsförderer mit an Bord haben, die in den gemeinsamen Einzelgesprächen mit Unternehmensvertretern über die regionalen Fördermöglichkeiten für Digitalisierungsprojekte informieren.“ Asche: „Mit diesem neuen Dialogangebot bieten wir den Unternehmen vor Ort ein Rundumpaket über Unterstützungsmöglichkeiten und Chancen der Digitalisierung.“ 21 Termine für die Dialogtour sind bereits für dieses Jahr fixiert, weitere Termine sind in Planung.

Sprechtag bei IHK in Emden

Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK) bietet „Mit uns digital!“ eine Reihe neuer Informationsveranstaltungen rund um das Thema Digitalisierung an. Gestartet wird am 31. Mai 2018 mit dem „Unternehmenssprechtag Digitalisierung“.

Beim Sprechtag haben Unternehmen die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum ihren individuellen Unterstützungsbedarf zu ermitteln und erste Schritte zur Digitalisierung im eigenen Betrieb abzustimmen. Darüber hinaus wird die mobile Fabrik, der Roadshow-Bus des Kompetenzzentrums, vor dem Gebäude der IHK intelligente Lösungen zum Thema „Digitalisierung“ präsentieren.

Im Juni folgen dann Seminare zur Planung von Produktionsprozessen und zu den „Anforderungen in den Bereichen Arbeit und Organisation“. „Wir sehen darin ein tolles Angebot des Kompetenzzentrums und hoffen, dass viele unserer Industrieunternehmen diese Chance nutzen“, so Michael Tischner von der IHK.

Nähere Informationen zu den Angeboten und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.

Ansprechpartner bei der IHK ist Michael Tischner, Tel. 04921 8901-37, E-Mail: .

Firmensprechtag zur Digitalisierung in Nordhorn

Am 20. März 2018 war das Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum Hannover („mit uns digital“) gemeinsam mit der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim und der Wirtschaftsförderung zu Besuch in Nordhorn. Um die Möglichkeiten, die durch die Digitalisierung entstehen, praxisnah zu demonstrieren, war auch der Roadshowbus von „mit uns digital“ im Einsatz. In dem Bus werden Möglichkeiten zur Digitalisierung anhand der Fertigung eines individualisierten Kugelschreibers gezeigt.

Die Teilnehmer des Firmensprechtags kamen aus ganz unterschiedlichen Bereichen: Unternehmen aus dem Stahl- und Hallenbau oder der Kunststoffverarbeitung waren genauso vor Ort wie Vertreter aus dem Bildungsbereich oder einer Manufaktur, die sich mit der Fertigung von Glas- und Kohlefaserkomponenten im Yacht-Bereich beschäftigt. Alle konnten sich durch die Lösungen in der mobilen Fabrik inspirieren lassen und mit den Experten des Zentrums ihre individuellen Fragen zum Thema Digitalisierung diskutieren. Dabei ging es etwa um die Herstellung von Transparenz in der Produktion, den Einsatz von MES- und ERP-Systemen sowie um digitale Assistenzsysteme. In Folgeterminen werden rechtliche Aspekte sowie IT-Sicherheit in der Produktion mit den Experten des Zentrums vertieft.

„Die Unternehmen betonen immer wieder die hohe Bedeutung der Digitalisierung für die Wettbewerbsfähigkeit“, sagt Andreas Meiners von der IHK und bekräftigt, dass die Rückmeldungen der einzelnen Unternehmen zum Sprechtag durchweg positiv waren. „Dass die Angebote der Kompetenzzentren dank der Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium zurzeit noch kostenfrei in Anspruch genommen werden können, senkt die Hürde für eine neutrale Beratung.“

Zurzeit planen die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim und das Kompetenzzentrum „mit uns digital“ mobile Schulungen, bei denen die Unternehmen in den unterschiedlichen Themen der Digitalisierung direkt vor Ort geschult werden können. Die Anmeldung dazu ist in Kürze über die IHK möglich.

Foto: Der Roadshowbus des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Hannover vor dem NINO-Hochbau in Nordhorn

 

Foto: Andreas Meiners (links) von der IHK Osnabrück und Dr.-Ing. Michael Rehe (Zweiter von links) von „mit uns digital“ mit dem Team des Berufsbildungs- und Technologiezentrums (BTZ) des Handwerks GmbH

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