IFW und Forschungszentrum L3S leiten Zukunftslabore Digitalisierung

Startschuss für die Zukunftslabore Digitalisierung am Zentrum für digitale Innovationen Niedersachsen (ZDIN). Am 28. Oktober hat der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler die ersten Förderbescheide an die Sprecher der sechs Zukunftslabore Digitalisierung übergeben. Mit dabei von der Leibniz Universität Hannover: Unser Konsortialführer, das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) und unser Partner, das Forschungszentrum L3S.

„Wir freuen uns über den Erfolg des IFW und des L3S“, sagt Dr.-Ing. Michael Rehe, Geschäftsführer des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hannover Mit uns digital!. Rehe: „Wir werden eng mit den Laboren zusammenarbeiten und damit unsere Expertise zum Thema Digitalisierung weiter ausbauen.“

Minister Björn Thümler (4. v.r.) mit dem ZDIN-Direktorium. Mit dabei: Prof. Berend Denkena (3. v.l.) vom IFW und Prof. Wolfgang Neijdl (rechts) vom L3S.

Das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen leitet das Zukunftslabor Produktion am ZDIN. „Im Zukunftslabor entwickeln und erforschen wir Technologien, die eine selbstständige Optimierung von Fertigungsverfahren und Produktionsabläufen erlauben. Das Zukunftslabor begleitet diese Prozesse ganzheitlich und richtet den Fokus auf Konsequenzen und Perspektiven“, erläutert Professor Berend Denkena, Leiter des IFW und Vorstandssprecher des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hannover die neuen Aufgaben und Ziele seines Labors. 17 produzierende Unternehmen sind am Zukunftslabor Produktion als Partner mit an Bord.

Ebenfalls am ZDIN beteiligt ist das Forschungszentrum L3S. Professor Wolfgang Nejdl vom L3S ist Sprecher des Zukunftslabors Gesellschaft & Arbeit. Das Labor erforscht die Bedeutung der Fortschritte in der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz (KI) für die Arbeitswelt, für die Organisation von Arbeit und deren übergeordneten Rahmenbedingungen.

Rund 22 Millionen Euro stellt das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur für die sechs Zukunftslabore Digitalisierung und die Einrichtung eines Direktoriums des Zentrums für digitale Innovationen Niedersachsen zur Verfügung. Die Laufzeit der Labore beträgt fünf Jahre. Die thematischen Schwerpunkte der Digitalisierungslabore sind Agrar, Energie, Gesellschaft & Arbeit, Gesundheit, Mobilität und Produktion.

Mit uns digital!-Geschäftsführer Rehe: „Das Zentrum für digitale Innovationen Niedersachsen mit seinen Zukunftslaboren bildet eine hervorragende Plattform für die Vernetzung, um Wissen zu teilen und Synergien zu fördern. Wir werden durch die Zusammenarbeit mit den Laboren wertvolle Impulse für unsere Arbeit erhalten. Wir wollen die Forschungsergebnisse für den Mittelstand nutzbar machen und in die Unternehmen bringen.“

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